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PARAMENTE |
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Das Dommuseum zeigt eine Auswahl von Paramenten vom 14. bis zum 19. Jahrhundert.
Paramente nennt man die im katholischen Gottesdienst und in der Ausstattung von Kirchen gebrauchten Textilien. Ein wesentlicher Bestandteil der Paramente in der Sammlung des Domschatzes sind die Obergewänder, Kasel oder Chormantel, die die Priester beim katholischen Gottesdienst tragen. Die Kasel ist seit ca 1000 n. Chr. das ausschließliche Gewand der Bischöfe und Priesters bei der Feier des Gottesdienstes. Sie war zunächst als Kreis zugeschnitten. Erst später wurde sie an den Armen und in der Länge gekürzt. Heute hat die Kasel wieder eher die Form eines Kreises. Die Kaseln wurden im Mittelalter und in der Barockzeit aus besten Stoffen genäht, reich bestickt und mit gestickten Bildern appliziert.
Der Chormantel ist ein bodenlanger, halbrund geschnittener Umhang, der bei feierlichen liturgischen Handlungen außerhalb der Messfeier auch heute noch Verwendung findet. In der Frühzeit hatte dieser Umhang eine Kapuze, die sich im Verlauf der Zeit zu einem eigenen Zierbesatz (Schild) entwickelte. Auch der Chormantel ist meist reich bestickt und verziert. Vorne wird der Chormantel durch eine Schließe zusammengehalten. Auch der Chormantel wird heute noch bei feierlichen liturgischen Handlungen in der Kirche benutzt.
Weitere Paramente für den Gottesdienst sind die Stola, ein breites Textilband als Amtszeichen der Kleriker, das Velum, das den Kelch verhüllt, die Dalmatik, das liturgische Gewand der Diakone, aber auch liturgische Untergewänder wie z.B. die Albe, ein knöchellanges weites Hemd, das mit einem Gürtel zusammengehalten wird. Auch das Altartuch oder das kleine Platzdeckchen (Corporale) zählen zu den Paramenten der Kirche. Sie sind neben anderen Paramenten je nach Bedeutung mehr oder weniger künstlerisch gestaltet, sollten allerdings immer auch aus einem herausgehobenen, natürlichen Stoff, mindestens Leinen, sein.
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